Künstliches Ressourcenmanagement
Nachdem wir nun verstanden haben, was Humanressourcen und künstliche Ressourcen sind, können wir eine direkte Analogie ziehen.
Während die Human Resources Department (DRH) für die Verwaltung von Mitarbeitern verantwortlich ist, ist die Artificial Resources Department (DRA) für die Verwaltung von Agenten verantwortlich.
Das ist die Basis.
Alles, was DRH in Bezug auf Menschen tut, tut DRA in Bezug auf Agenten: rekrutieren, auswählen, strukturieren, überwachen und verbessern.
Aber diese Analogie allein reicht nicht aus.
Der DRA geht noch weiter.
Es gibt Verantwortlichkeiten, die es in der traditionellen Personalentwicklung einfach nicht gibt.
Der Grund ist einfach: Die heutigen Unternehmen wurden für Menschen gebaut, nicht für künstliche Intelligenz.
Daher verwaltet DRA nicht nur Agenten, sondern hilft auch dabei, das Unternehmen zu transformieren, damit diese Agenten voll funktionsfähig sind.
Der erste große Punkt ist Wissensmanagement.
Im Gegensatz zu Menschen, die Wissen mit sich führen, sind Agenten vollständig auf den Zugang zu Informationen angewiesen.
Wenn das Wissen des Unternehmens unorganisiert, unvollständig oder unzugänglich ist, wird die Leistung des Agenten beeinträchtigt.
Es ist keine Frage der Intelligenz, sondern des Zugangs.
Daher übernimmt der DRA eine Rolle, die normalerweise nicht dem HRD zukommt: Er erfasst, organisiert und nutzt das Wissen des Unternehmens.
Ohne dies funktionieren Agenten einfach nicht gut.
Es ist, als würde man eine Person in eine Umgebung bringen, in der sie die Sprache nicht versteht: Die Fähigkeit ist vorhanden, aber die Kommunikation scheitert.
Der zweite Punkt ist Interne Bildung.
Menschen wissen bereits, wie man mit anderen Menschen zusammenarbeitet, aber natürlich wissen sie noch nicht, wie man mit Agenten zusammenarbeitet.
Daher hat die DRA auch die Verantwortung, das Unternehmen vorzubereiten und Folgendes zu lehren:
- Was ist KI?
- Wie man KI nutzt
- Wie man mit KI denkt
- Wie man mit Agenten zusammenarbeitet
Dabei handelt es sich nicht um eine technische Programmierrolle, sondern um eine operative Rolle.
Es geht darum, dass das Unternehmen in einem Modell arbeitet, in dem Menschen und Agenten zusammenarbeiten.
Der dritte Punkt ist Transformation zu einem AI First Model.
Dabei handelt es sich nicht um ein einmaliges Projekt, sondern um einen fortlaufenden Prozess.
Der DRA fungiert als Change Agent innerhalb des Unternehmens, indem er Prozesse anpasst, Abläufe neu gestaltet und die Art und Weise der Arbeit anpasst.
Alles, damit künstliche Intelligenz kein isoliertes Werkzeug mehr ist, sondern ein integraler Bestandteil des Betriebs wird.
Darüber hinaus ist die DRA auch für die Überwachung und Prüfung des Einsatzes von KI im Unternehmen verantwortlich.
Dazu gehört, sicherzustellen, dass Agenten mit den Werten und Ethik der Organisation im Einklang stehen und dass ihr Einsatz den geltenden Vorschriften und Gesetzen entspricht.
Es ist wichtig hervorzuheben, dass die DRA nicht unbedingt eine formelle Abteilung sein muss.
So wie HRD informell beginnen kann, indem der Firmeninhaber Mitarbeiter einstellt, kann DRA auch verteilt entstehen.
Es könnte sich um einen Teil der Zeit eines Managers, einer Person im Technologie- oder Betriebsbereich handeln.
Wichtig ist nicht die formale Struktur, sondern dass die Verantwortlichkeiten vorhanden sind und erfüllt werden.
Im Laufe der Zeit und im Zuge der Weiterentwicklung des Unternehmens festigt sich diese Rolle tendenziell und kann zu einer Abteilung, einem eigenen Bereich oder anderen Formaten werden.
Eines ist jedoch sicher: Wenn das Unternehmen ernsthaft mit Agenten zusammenarbeiten möchte, muss jemand diese strategische Rolle des Künstlichen Ressourcenmanagements übernehmen.
Denn im Zeitalter der KI wird der Erfolg von Unternehmen zunehmend davon abhängen, wie gut sie diese neue künstliche Belegschaft integrieren und nutzen können.